Geldanlage: Kommunalobligationen

Beschreibung
Eine Kommunalobligation ist eine Schuldverschreibung einer Bank, die mit einer Forderung gegenüber einer Gebietskörperschaft (sog. „Kommunen“) besichert ist. Gebietskörperschaft sind z.B. Städte, Gemeinden oder Bundesländer.
Die Gelder aus der Kommunalobligation dürfen ausschließlich für Kredite an solche Gebietskörperschaften verwendet werden.
Kommunalobligationen sind festverzinsliche Wertpapiere, die von Banken, sog. „Hypothekenbanken“, ausgegeben werden.
Die Sicherheit der Schuldverschreibungen ist sehr hoch, da die Forderung gegenüber der Gebietskörperschaft und damit die Steuerkraft ihrer Bürger die Rückzahlung garantieren.

Charakter der Anlage

Anleger ist Gläubiger gegenüber einer Hypothekenbank (festverzinsliches Rentenpapier)

Mindestanlage
Mindestnominalbetrag, z.B. 100 Euro

Anlagedauer
3 bis 6 Jahre

Vorzeitige Verfügbarkeit
Jederzeitiger Verkauf an der Börse möglich (allerdings nur zum jeweiligen Tageskurs).

Rückzahlung bei Laufzeitende
Ja

Ertrag
Feste jährliche Zinszahlung

Rendite
Mittel

Kosten
Zahlreiche Gebühren beim Kauf und Verkauf des Wertpapiers sowie dessen Aufbewahrung – je nach Bank in unterschiedlicher Gestaltung und Höhe: Provision, Ordergebühr, u.U. Limitgebühr,
Maklergebühr, Depotgebühr

Absicherung  durch den Einlagensicherungsfonds (oder vergleichbare Absicherung)
Ja, indirekt durch die Steuerkraft der Gebietskörperschaft

Haftung der Hausbank des Geldanlegers
Nein

Sicherheit der Anlage
Absolut sicher, aber nur bei Endfälligkeit

Anlegertyp
Wanderer

Risikoklasse nach Wertpapierhandelsgesetz
Konservativ

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