Geldanlage: Pfandbrief


Beschreibung
Pfandbriefe sind Schuldverschreibungen einer Bank, die durch Pfandrechte an Immobilien besichert sind. Sie gehören zu den festverzinslichen Wertpapieren, welche ausschließlich von Kreditinstituten mit Pfandbrieferlaubnis, sog. „Hypothekenbanken“ angeboten werden dürfen.
Der Pfandbrief zeichnet sich dadurch aus, dass die emittierende Bank mindestens so viele Grundpfandrechte an Immobilien besitzen muss wie sie Pfandbriefe ausgibt. Diese Grundstücke dienen den Pfandbriefgläubigern als Sicherheit, falls die Bank selbst insolvent würde.
Pfandbriefe sind Wertpapiere über eine Forderung mit einem festen Zinssatz. Die Zinsen werden üblicherweise jährliche oder halbjährlich gezahlt.

Charakter der Anlage
Anleger ist Gläubiger gegenüber der Bank (festverzinsliches Rentenpapier)

Mindestanlage
Mindestnominalbetrag, z.B. 100 EURO

Anlagedauer
2 bis 6 Jahre

Vorzeitige Verfügbarkeit
Jederzeitiger Verkauf zum aktuellen Tageskurs an der Börse möglich

Rückzahlung bei Laufzeitende
Ja

Ertrag
Feste jährliche Zinszahlung

Rendite
Mittel

Kosten
Zahlreiche Gebühren beim Kauf und Verkauf des Wertpapiers sowie dessen Aufbewahrung – je nach Bank in unterschiedlicher Gestaltung und Höhe: Provision, Ordergebühr, u.U. Limitgebühr,
Maklergebühr, Depotgebühr

Absicherung durch den Einlagensicherungsfonds (oder vergleichbare Absicherung)
Ja, durch die Grundpfandrechte an Immobilien in der Deckungsmasse des Pfandbriefes

Haftung der Hausbank des Geldanlegers
Ja

Sicherheit der Anlage
Sicher, aber nur bei Endfälligkeit

Anlegertyp
Wanderer

Risikoklasse nach Wertpapierhandelsgesetz
Konservativ

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